{"id":69,"date":"2022-08-08T11:52:43","date_gmt":"2022-08-08T11:52:43","guid":{"rendered":"https:\/\/hilberer.com\/?p=69"},"modified":"2022-10-14T15:18:32","modified_gmt":"2022-10-14T15:18:32","slug":"ueber-mich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hilberer.com\/?p=69","title":{"rendered":"Sorgf\u00e4ltig geplant, gewissenhaft kontrolliert &#8211; trotzdem l\u00e4uft Dein Projekt nicht!"},"content":{"rendered":"\n<p>T\u00e4gliche Realit\u00e4t: Projekte laufen aus ihrem Budget, brauchen l\u00e4nger und liefern nicht das, was Du Dir am Anfang von ihnen versprochen hast. Und das obwohl Du und Dein Team jedesmal versuchen, es besser zum machen: Der Scope wird besser definiert, das Controlling verst\u00e4rkt. Deine Projektmanager sollen \u201en\u00e4her ran ans Team\u201c und \u201etiefer steuern\u201c &#8211; der Erfolg bisher:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr Burnout bei den Mitarbeiterinnen aber kaum Verbesserungen in den Projekten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gute Nachricht: Deine Projekte laufen schon voll im Modus der Wissensgesellschaft, also in komplexen und unkontrollierbaren Umgebungen, man wird Euch so schnell nicht durch KI ersetzen k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die schlechte: Ihr versucht diese Projekte trotzdem noch mit den Mitteln der Industriegesellschaft zu steuern.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber wo liegt konkret der Unterschied?<\/p>\n\n\n\n<p>In der alten, mechanistischen Welt der Industriegesellschaft konnte man Projekte noch erfolgreich durch Mittel der konventionellen Zusammenarbeit bestreiten: Man einigte sich auf das Problem, definierte die L\u00f6sung des Problems und den Weg, diese L\u00f6sung umzusetzen. Dann musste nur noch dieser Plan umgesetzt werden, was man mit einer klassischen Projektsteuerung sicherstellte. Dies funktioniert bei einfachen Situationen, bei denen man die Bedingungen unter denen das Projekt l\u00e4uft kontrollieren kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter modernen Bedingungen sieht das anders aus. Wir arbeiten regelm\u00e4\u00dfig in komplexen Situationen, in denen sich die Bedingungen unserer Kontrolle entziehen und sich gegenseitig beeinflussen. Ein klassischer Projektplan und sein Controlling ignoriert diese komplexen Abh\u00e4ngigkeiten und f\u00fchrt so unweigerlich in eine Abkoppelung des Projektes von der Realit\u00e4t mit allen schlechten Folgen f\u00fcr die Organisation.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Alternative gibt es dann?<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projektteam (und die gesamte Organisation) muss die Komplexit\u00e4t der Umst\u00e4nde akzeptieren und einen Modus finden, um in kurzen Intervallen verschiedene, m\u00f6gliche L\u00f6sungsschritte zu artikulieren, diese experimentell auszuprobieren, damit einen Schritt nach vorne zu machen, dann zu verarbeiten, wie sich das Experiment auswirkt und darauf aufbauend wieder die n\u00e4chsten L\u00f6sungsschritte aufbauen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die verschiedenen agilen Methoden versuchen, ein solches Vorgehen prozessual verf\u00fcgbar zu machen. Das ist hilfreich, trotzdem ist es absolut erforderlich, dass sich die Mitarbeiter*innen Deiner&nbsp; Organisation \u00fcber diese Mechanismen bewusst werden &#8211; ansonsten droht ein agiler Cargokult, bei dem Ihr zwar von Iterationen von Inkrementen sprecht und vielleicht auch Retrospektiven und Dailys abhaltet aber trotzdem in den alten Mustern verbleibt und so in erster Linie Frustration erntet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Weg zum agilen Arbeiten ist n\u00e4mlich ebenso ein Projekt in einer komplexen Umgebung mit sich st\u00e4ndig \u00e4ndernden Bedingungen, weshalb Schritt f\u00fcr Schritt und mit st\u00e4ndigen Experimenten der passende Weg f\u00fcr Deine Organisation gefunden werden muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich empfehle ich hierf\u00fcr die Begleitung durch eine(n) Coach &#8211; bei Interesse gerne nachfragen!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-container-1 wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container\"><\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Projekte laufen aus ihrem Budget, brauchen l\u00e4nger und liefern nicht das, was Du Dir am Anfang von ihnen versprochen hast. 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